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Beziehung

Die Geschichte der Ehe

Die Geschichte der Ehe, kann bis ins Mittelalter zurück verfolgt werden. Damals gab es schon geregelte Eheverhältnisse zur Sicherheit der Frau. Eine Frau verließ den Schutz ihrer eigenen Familie, um in den Schutz der Familie des Ehemannes über zu gehen. Der Ehemann, musste eine Ehegabe (Muntschatz) bezahlen, deren Höhe vorher vereinbart wurde. Die Eheschließungen wurden meistens von den Sippen vereinbart, wobei meistens wirtschaftliche, soziale sowie politische Gründe, im Vordergrund standen.

Viele Ehen wurden unter den Sippen, von den Vätern der Eheleute ausgehandelt und mit einem Handschlag besiegelt. Paare, konnten zur damaligen Zeit nur sehr selten aus Liebe heiraten. Die kirchliche Trauung, wurde um 1225 zur Pflicht, bei der Trauung, mussten beide Partner der Ehe zustimmen. Nichteheliche Ehegemeinschaften waren von da an verboten und wurden bestraft.

Seit 1848, muss eine Ehe in Deutschland vom Staat bewilligt werden und erst danach durfte die kirchliche Trauung stattfinden. Die Pflicht zur kirchlichen Trauung, wurde aufgehoben.
Die Eheschließung aus Liebe, entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert und war vor allem bei den bürgerlichen Menschen üblich. Die Männer gingen arbeiten und die Frauen versorgten das Heim und die Kinder. Bis 1960, konnte eine Ehe geschieden werden, wenn eine Frau die Haushaltsführung ungenügend durchführte.
Auch heute ist die Liebe der Grund für eine Heirat. Die Ehe wird vom Staat geschützt und genießt einen hohen Status.